Zahnarztpraxis Aghili
Reza Aghili
Venloer Str. 601
50827 Köln

Telefon: (0221) 58 18 58
Fax: (0221) 5 80 19 30
E-Mail: zahnarzt_aghili@yahoo.de


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News

Zahngesunde Schultüte zur Einschulung

Ob Prinzessin, Einhorn, Pirat oder Dinosaurier – Hauptsache bunt und gut gefüllt. Zum ersten Schultag gehört die Schultüte dazu! Auch wenn sie in einigen Regionen „Zuckertüte“ heißt, muss sie nicht nur mit Süßigkeiten gefüllt sein. Die proDente Ceckliste für einen zahngesunden Schulanfang enthält viele Ideen für kleine Geschenke, über die sich Erstklässler garantiert freuen!   

„Wählen Sie gezielt nur wenige Lieblingssüßigkeiten Ihres Kindes aus. Noch besser kaufen Sie eine zahnfreundliche Alternative“, erklärt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. Die zuckerfreien Produkte tragen das Siegel „Zahnmännchen“, den weißen Zahn mit Schirm. Denn herkömmlicher Zucker ist Nährstoff für Bakterien, die Zahnkaries verursachen können. Familie und Freunde sollten daher bewusst entscheiden, welche Dinge sie zum Schulbeginn schenken möchten.
Kleine Geschenke für die Schultüte

Es gibt viele kleine Geschenke, über die sich ABC-Schützen zum Schulbeginn freuen: Sie können Lust auf die Grundschule vermitteln und sind eine zahnfreundliche Ergänzung in der Schultüte. So helfen schöne Aufkleber mit Namen den Inhalt des Schulranzens zu organisieren. Lichtreflektoren machen den Schulweg sicherer. Ball, Springseil oder Malkreide bereiten Freude und können nach der Schule direkt mit den neuen Freunden ausprobiert werden. Ein Anhänger für das erste Schlüsselbund, eine Uhr oder ein Portemonnaie unterstützen die zunehmende Selbständigkeit der Kinder.
Kostenfreie Kinderbücher zum Zähneputzen

Auch ideal für die zahngesunde Schultüte zum Schulanfang: Kinderbücher zum Zähneputzen. Interessierte können die modern illustrierten Bücher kostenfrei bei proDente bestellen. „Mit diesen beiden Büchern möchten wir Kinder zum regelmäßigen Zähneputzen motivieren“, so Kropp. „Die Bücher regen zum Vorlesen sowie selber lesen an und dazu, der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen.“

18.07.2019 DGA | Quelle: proDente e.V.

Kariesprävention ab dem ersten Zahn

Die Informationsstelle für Kariesprophylaxe begrüßt die neuen Leistungen der Krankenkassen zur frühkindlichen Kariesprävention. Ab 1. Juli haben Kinder zwischen dem sechsten und dem vollendeten 33. Lebensmonat Anspruch auf drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Zum Leistungsumfang gehört neben der Vorsorge und Beratung zur richtigen Mundhygiene auch die Zahnschmelzhärtung mit Fluoridlack.

Im Gegensatz zu anderen Altersgruppen ist die Karies bei den Kleinsten nicht zurückgegangen. Knapp 15 Prozent der Dreijährigen weisen bereits Karies auf, die als häufigste chronische Erkrankung im Vorschulalter gilt. Bisher waren zahnärztliche Untersuchungen erst ab dem dritten Lebensjahr vorgesehen. Zu spät, fand auch der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und beschloss am 17. Januar 2019 die neuen Früherkennungsuntersuchungen und Prophylaxeleistungen für Kleinkinder ab dem sechsten Lebensmonat, also mit Durchbruch des ersten Milchzahnes. Die folgenden Leistungen sind ab 1. Juli zusätzlich Teil des Leistungskatalogs der Krankenkassen:

  • Drei Zusatzuntersuchungen ab dem ersten Zahn: Zwischen dem 6. und vollendeten 33. Lebensmonat können drei zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch genommen werden. Sie werden zeitlich auf die im „Gelben Heft“ aufgeführten kinderärztlichen Untersuchungen abgestimmt. Bis zum sechsten Lebensjahr sind nach wie vor weitere drei zahnärztliche Untersuchungen vorgesehen.
  • Aufklärende Beratungsgespräche: Die Untersuchungen enthalten beratende Gespräche, bei denen Zahnärzte Eltern über Ursachen von oralen Erkrankungen und die richtige Mundhygiene bei Kindern aufklären.
  • Zahnschmelzhärtung mit Fluoridlack: Zweimal pro Kalenderhalbjahr erstatten Krankenkassen von nun an die Zahnschmelzhärtung mittels Fluoridlack.

Professor Dr. Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe, begrüßt das Inkrafttreten der neuen Leistungen ab 1. Juli 2019: „Ich bin überzeugt, dass die zusätzlichen Früherkennungsuntersuchungen zur Prävention von Karies und zur Verbesserung der Mundgesundheit beitragen werden“, so Zimmer. „Was viele nämlich nicht wissen: Auch die Milchzähne sind enorm wichtig für die Entwicklung des Kindes.“

Milchzähne besonders kariesgefährdet

Milchzähne sind besonders anfällig für Karies, da ihr Zahnschmelz nur halb so dick ist wie der von bleibenden Zähnen. „Gleichzeitig ist der Mineralstoffgehalt des frischen Zahnschmelzes der Milchzähne deutlich geringer“, erläutert Zimmer. Mangelnde Mundhygiene, fehlende oder unzureichende Fluoridierung und falsche Ernährung, zum Beispiel das Nuckeln an zuckerhaltigen Getränken oder der häufige Konsum von Quetschies, können dann sehr schnell zu Karies führen. „Frühkindliche Karies kann die Sprachentwicklung, das Kieferwachstum sowie die Entwicklung eines gesunden bleibenden Gebisses behindern. Außerdem verursacht sie Schmerzen, eine reduzierte Kaufunktion, und wenn Schneidezähne betroffen sind, werden die Kinder in der Kita oft von ihren Altersgenossen gehänselt. Das alles können wir unseren Kleinsten ersparen.“

Vier Säulen der Kariesvorbeugung

Die Kariesprophylaxe basiert im Wesentlichen auf vier Säulen: Zahngesunde Ernährung, Gewissenhafte Zahnpflege, Zahnärztliche Vorsorge sowie stärkende Fluoride. Zu letzterem haben die zahnärztlichen Fachgesellschaften bereits Ende 2018 neue Empfehlungen für Kinder beschlossen. Je nach Altersstufe wird nun eine reiskorn- bzw. erbsengroße Menge Kinderzahnpasta mit 1.000 ppm anstelle von 500 ppm Fluorid empfohlen. Zusätzlich sollte in der häuslichen Verpflegung fluoridiertes Speisesalz zum Einsatz kommen. „Die neuen gesetzlichen Regelungen sowie die Empfehlungen der Fachgesellschaften lassen mich positiv in die Zukunft blicken, was die Zahngesundheit der Kleinsten in Deutschland betrifft“, resümiert Zimmer.

Menschen mit schwerer Behinderung bekommen eigene Zahnarzt-Ambulanz

Mitarbeiter der Zahnklink der Universität Witten/Herdecke behandeln in einer neuen inklusiven Ambulanz 130 Menschen mit Behinderung aus zwei Spezialpflege-Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Die Beteiligten haben ihre Zusammenarbeit am 27. Juni 2019 in Wetter offiziell vorgestellt.

„Wir sind stolz auf diese Ambulanz, weil sie unseren Bewohnern deutlich mehr Versorgungsqualität bietet“, betonte Markus Bachmann, Vorstand der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Davon profitieren die Menschen mit schwerer Behinderung, die im Haus Bethanien und im Hans-Vietor-Haus in Volmarstein wohnen. Standort der Ambulanz ist das Haus Bethanien. Immer dienstags werden die Bewohner dort behandelt.

„Für die zahnärztliche Untersuchung und Behandlung dieser Menschen wurde eine mobile Behandlungseinheit angeschafft“, erklärt der Inhaber des bundesweit einzigen Lehrstuhls für Behindertenorientierte Zahnmedizin, Prof. Dr. Andreas Schulte, von der Universität Witten/Herdecke die zahnmedizinische Seite der Kooperation. „Damit können wir die meisten zahnärztlichen Probleme der Bewohner so lösen, als wenn die Behandlung in der Universitäts-Zahnklinik in Witten stattfinden würde. Lediglich Behandlungen in Vollnarkose sind derzeit noch nicht vor Ort möglich.“

Für die Menschen, die in den beiden Volmarsteiner Einrichtungen leben, bedeutet dies eine große Erleichterung: Denn bisher mussten sie bei Zahn-Problemen stets mit Begleitung in die Zahnklinik nach Witten gefahren werden. „Solch ein Termin dauerte drei bis vier Stunden und war für die Patienten enorm strapaziös“, berichtet Anja Schleiden, Hausleitung im Haus Bethanien und im Hans-Vietor-Haus. Vor Ort in Volmarstein werden die Termine nun wesentlich kürzer. Und weil sie in gewohnter Umgebung stattfinden, sind sie für die Patienten auch wesentlich entspannter.

„Die Einrichtung der Ambulanz in Wetter ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, eine möglichst optimale und effiziente zahnmedizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung sicher zu stellen“, sagt Prof. Dr. Stefan Zimmer, der Leiter des Departments für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde der UW/H. „Der erste und wichtigste war ohne Zweifel die Einrichtung des Lehrstuhls für Behindertenorientierte Zahnmedizin, die ohne das Engagement der Software AG Stiftung nicht möglich gewesen wäre“, resümiert Zimmer. „Dafür sind wir der Stiftung sehr dankbar.“

Dr. Jörg Stockmann, Chefarzt der neuen Klinik für Inklusive Medizin im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe der Stiftung Volmarstein, machte grundsätzlich klar, welche Herausforderung eine hochwertige medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung darstellt. „Man behandelt als Arzt Patienten, die aufgrund ihrer schweren Behinderung wenig oder nichts über ihr Befinden mitteilen können“, erklärte er. Und: „Da ist immer sehr viel Empathie gefragt!“


Bildunterschrift: Oberarzt Dr. Peter Schmidt und Zahnärztin Dr. Gisela Goedicke-Padligur behandeln Patient Marko

Können Zahnersatzmaterialien Allergien auslösen?

Wer einen Zahnersatz benötigt, kann zwischen verschiedenen Materialien wählen. Metalllegierungen, Vollkeramiken oder Kunststoffe – die Materialvielfalt hält viele Möglichkeiten offen. Dank der modernen Herstellungstechnologien wie z. B. CAD/CAM-Fräsen oder 3D-Druck können der Zahnersatz sowie therapeutische Hilfsmittel (z. B. Schienen) auch aus modernen Hochleistungskomposit, Zirkonoxid oder Hybridkeramik hergestellt werden. Doch wie verträglich sind Dental-materialien?


Allergien allgemein

Eine Studie des RKI (Robert-Koch-Instituts) bestätigt, dass die Häufigkeit allergischer Erkrankungen seit den 1970er Jahren stark gestiegen ist (Erhebung 2014/2015). Fast jeder Dritte (28 %) litt demnach in den vergangenen 12 Monaten unter den Symptomen einer Allergie. Die Immunüberreaktion betrifft häufig Schleimhäute, Haut, Atemwege, Mundhöhle und Darm. Als Gründe für die deutliche Zunahme von Allergien beschreibt das RKI u. a. eine reduzierte Exposition mit Mikroorganismen, eine erhöhte Allergen-Exposition, Umweltverschmutzung, Veränderungen in der Darmflora sowie auch veränderte Ernährungs-, Wohn- und Reisegewohnheiten.


Allergie durch Zahnersatz

Die Suche nach den Ursachen einer Allergie ist schwierig, denn mehr als 20.000 unterschiedliche Auslöser sind bekannt. „Auch Dentalmaterialien für das Herstellen von Zahnersatz gehören dazu“, berichtet Professor Jürgen Geis-Gerstorfer, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Kuratoriums perfekter Zahnersatz (KpZ). Der Experte für dentale Materialien leitet die Sektion Medizinische Werkstoffkunde und Technologie am Universitätsklinikum Tübingen. Beispielsweise habe Nickel eine hohe allergene Potenz. Aber nicht nur das eigentliche Zahnersatzmaterial (Legierungen, Kunststoffe) kann zur Unverträglichkeit führen, denn die moderne Zahnmedizin und Zahntechnik vereint eine Vielzahl von Materialien (z. B. Kleber, Zemente). Grundsätzlich entsprechen alle Materialien, die in deutschen Meisterlaboren und Zahnarztpraxen verarbeitet werden, den hohen Sicherheitsanforderungen des Medizin-Produkte-Gesetzes (MPG) und somit der CE-Zertifizierung.


Symptome einer Zahnersatz-Allergie

Eine Materialunverträglichkeit kann verschiedene körperliche Reaktionen hervorrufen. Hierzu gehören beispielsweise Entzündungen der Mundschleimhaut, wunde Stellen, Brennen im Mund oder ein „metallischer“ Geschmack. Prof. Geis-Gerstorfer empfiehlt: „Der behandelnde Zahnarzt ist bei solchen Fällen der richtige Ansprechpartner. Er gibt Auskunft darüber, welche Werkstoffe in welchem Anteil im Zahnersatz verarbeitet worden sind.“ Grundsätzlich bilden laut Prof. Geis-Gerstorfer Unverträglichkeitsreaktionen auf hochwertige Zahnersatzmaterialien ein sehr geringes Risiko. Aufgrund der besonderen Umgebung in der Mundhöhle und der zunehmenden Sensibilisierung in der Bevölkerung seien sie jedoch nicht gänzlich auszuschließen. Daher legen Meisterlabore zusammen mit den Zahnärzten zusätzlich zu Ästhetik und Funktion hohen Wert auf Materialqualität bzw. -verträglichkeit.


Alternative Zahnersatzmaterialien

Leidet ein Patient unter einer Unverträglichkeit, sollte dies dem Zahnarzt und dem Zahntechniker mitgeteilt werden. Die Materialauswahl wird in diesen Fällen besonders kritisch vorgenommen. Die moderne Werkstoffkunde hält einige Materialalternativen bereit. Beispielsweise haben Zirkonoxid oder Titan eine hohe Biokompatibilität. Aber auch „junge“ Zahnersatzmaterialien, z. B. aus der Gruppe der PAEK-Werkstoffe, haben nachweislich eine sehr gute Verträglichkeit. Zudem hat in vielen Fällen die CAD/CAM-Fertigung bezüglich der Materialqualität Vorteile, z. B. bei Kunststoffen/Kompositen.

Grundsätzlich verweist Prof. Geis-Gerstorfer auf die sogenannte Konformitätserklärung, die vom Dentallabor für jeden Zahnersatz ausgestellt werden muss. „Diese dokumentiert die Herstellung des Zahnersatzes unter den in Deutschland vorgeschriebenen hohen Qualitätsstandards.“ Da ein Zahnersatz oft Jahrzehnte im Mund verbleibt, raten die Experten des KpZ, die Informationen über den Zahnersatz aufzuheben.

09.07.2019 DGA | Quelle: Kuratorium perfekter Zahnersatz e.V.



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